„Ich bin die“

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"Ich Bin Die"Wenn ein Multitalent wie Ina Müller etwas macht, dann macht sie es richtig. Kein Wunder also, dass sich die Künstlerin für ihr neues Album drei Jahre Zeit genommen hat. Nun ist die Frau mit der charakteristisch rauchigen Stimme also zurück. „Ich bin die“ heißt der neue Longplayer, der in den deutschen Albumcharts binnen weniger Wochen auf Platz 4 geklettert ist und bei Amazon als Besteller in der Kategorie „Deutschpop“ gelistet ist.

Gewohnt gefühlvoll präsentiert sich die 51-Jährige auch auf den 13 (Standard-CD) bzw. 23 (Premium-2CD) Songs ihrer neuen Scheibe wieder, die es in vier verschiedenen Formaten oder gleich als Bundle zu kaufen gibt. Ina Müller beweist wieder einmal mehr ihr Händchen für eingängige Kompositionen, die gleichermaßen zum Darin-schwelgen und zum Mitgröhlen einladen. Und wie gehabt schafft sie es auch auf „Ich bin die“ wieder, in ihren Liedern Geschichten aus dem Leben zu erzählen, die irgendwie jeder nachvollziehen kann. Es dürfte wohl zu einem ihrer größten Talente zählen, alltägliche Dinge musikalisch so zu verpacken, dass jeder, der ihre Songs hört, eine Verbindung dazu aufbauen kann.

Von Selbstironie und Selbstreflexion

Der Titelsong „Ich bin die“ gibt den roten Faden vor. Kritisch setzt sich Ina Müller, die seinerzeit als Teil des Duos Queen Bee erste Erfolge feierte, mit sich selbst auseinander, wenn sie davon singt, dass sie ihre Sabbelei gerne mal übertreibt, dass sie oft zu laut und zu aufdringlich ist, dass sie gerne mal einen über den Durst trinkt. Damit greift sie einerseits die mediale Kritik an ihrer Person auf, nimmt ihr aber im gleichen Atemzug den Wind aus den Segeln, indem sie zugesteht: „Ich bin die“. Die Moderatorin der NDR-Kultsendung „Inas Nacht“ hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie auch Schwächen und Charaktereigenschaften hat, die anderen gerne auch mal sauer aufstoßen. „Angst und mangelndes Selbstbewusstsein“, das sie „durch Angriff und Bellen“ zu überwinden versucht hat, formten diese Persönlichkeit, „bevor du mich beißt, beiß ich dich. So fasste es Müller in einem Interview mit der Zeit zusammen. Genau diese Natürlichkeit ist es, die Ina Müller so charmant macht. Songs über das Älterwerden und zum älter werden, dabei aber nie reumütig, sondern immer aus dieser typischen Ina-Müller-Perspektive heraus: Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, bestell‘ eine Flasche Tequilla dazu. So scherzt sie darüber, dass ab 50 eher über körperliche Gebrechen geschnackt wird, denn über körperliche Reize. Lädt ihre Zuhörer auf eine Zeitreise nach Köhlen, den Ort ihrer Geburt und Jugend, ein. Und tritt im Song „Wie Du wohl wärst“ mit ihrem imaginären Kind in Kontakt.

“Ich bin die“ Tour

Das Ende Oktober erschienene, zehnte Soloalbum der norddeutschen Künstlerin ist als Einfach-CD, limitierte Doppel-CD, .mp3-Download und als Vinylplatte erhältlich. Die ersten Konzerte der Anfang 2017 beginnenden Tour sind bereits ausverkauft. Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es erst wieder für die Konzerte ab Ende Januar / Anfang Februar 2017 Karten. Dafür streckt sich die Tour aber auch über das komplette Jahr.

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