Howard Carpendale ist sein Image zuwider

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Fast fünf Jahrzehnte steht Musiker Howard Carpendale bereits auf der Bühne und denkt noch lange nicht ans aufhören: Erst 2013 veröffentlichte der Künstler mit „Viel zu lang gewartet“ sein neuestes Album und versucht zeitgleich einen Image-Wechsel einzuläuten. Denn wie er nun verraten hat, ist ihm das Schlager-Image schon sehr lange zuwider, weshalb er sich nun dem Pop zugewandt hat.

Das alte Image stört Howard Carpendale

Howard CarpendaleIn einem Interview erklärte der bekannte Musiker, dass ihm allein der Begriff „Schlagersänger“ viel zu negativ belastet wäre und er sich deshalb davon distanzieren möchte. „Es ärgert mich, weil Deutschland ein intelligentes Land, in diesem Bereich aber voller Vorurteile ist“, erklärt Carpendale. Außerdem beschwert er sich darüber, was in Deutschland alles als Schlager durchgehen würde und unter diesem Genre-Begriff auch im Radio laufen dürfe: „Was für ein Mist da gespielt wird, teilweise schlimmer als alles, was in den Sechzigern und Siebzigern als Schlager bezeichnet wurde.“ Sogar sein Spitzname „Howie“ sei ihm mittlerweile unangenehm, vor allem, wenn ihn Männer benutzen. Dies nerve ihn ungemein.

Eitelkeit und ewige Jugend


Ebenfalls sehr nervend sei die Bezeichnung „Opa“ für ihn, denn um seinem Alter entegegen zu wirken, nutzt der Sänger jede Möglichkeit aus. „In meinem Beruf hat man, so weit es geht, vernünftig auszusehen“, sagt er. „Ich fühle mich wohler, wenn ich noch ein paar Jahre jünger wirke. Die Frage ist: Wie weit geht man?“ Dabei ist es für ihn vollkommen okay, wenn man sich die Haare färbt und und ein wenig mit Make-Up trickst, das gehört eben zur Vorführung. Schönheits-OPs hingegen kommen für ihn nicht in Frage. Seine Kollegen, die heutzutage mit „aufgedunsenen Gesichtern“ herumlaufen, tuen ihn jedoch leid.

„Ich gehöre auf die Bühne!“

Außerdem geht Howard Carpendale auch viel offener mit seinen Problemen um, die er nach seinem zwischenzeitlichen Abschied 2003 vom Bühnenleben bekommen hat. Heute ist ihm klar, dass er einfach auf die Bühne gehört und nur dort wirklich glücklich sein kann. Nachdem seine Mutter gestorben ist und es in seiner Beziehung kriselte, suchte sich der Musiker professionellen Rat bei einem Psychologen. Dieser riet ihm: „Du gehörst auf die Bühne, sonst gehst du unter.“ Diesen Tipp nahm sich Howard Carpendale zu Herzen und ist nun wieder voll auf der Höhe.
Bild Quelle: RREL News

Howard Carpendale

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